„Du musst Dich einfach nur selbst lieben, dann wird alles gut.“Kennst Du diesen Satz? Hängt er Dir auch zum Hals raus?

Oder die Tipps und Ratschläge wie:“ Setz Dich jeden Tag einmal vor den Spiegel und sage Dir „Ich bin ein wertvoller Mensch.“

In meiner Tätigkeit als Therapeutin für SelbstEntfaltung habe ich tagtäglich mit Klienten zu tun, die genau diese Erfahrungen gemacht haben.

„Wenn ich wüsste wie das geht, mich selbst zu lieben, würd ich es ja tun. Aber WIE?“

Warum wirken positive Affirmationen oftmals nicht?

Weil der Verstand seit Jahren ein Glaubensmuster in sich trägt, welches absolut konträr zu dem ist, was derjenige sich selbst immer wieder sagen soll.

Wenn ich zum Beispiel das Glaubensmuster „Ich bin nichts wert“ in mir trage, dann ist es in dem Moment wie ein Selbstbetrug in den Spiegel zu gucken und zu mir selbst zu sagen „Ich bin wertvoll.“ – dieser Betrug ist sogar spürbar, denn nur wenn unser Herz in eine positive Resonanz geht, folge ich meinem Weg und erkenne meine Wahrheit.

 

 

Deswegen versuche ich in solchen Situationen meinen Klienten spürbar zu zeigen, dass sie ihre Wahrheit spüren können.

Ich gebe meinen Klienten einen pinkfarbenen Kulli in die Hand, bitte ihn sich diesen eine Zeit lang ganz genau anzusehen, vor allen Dingen die Farbe.

Dann sage ich, er/sie möge jetzt den Kulli mit einer Hand festhalten, die andere Hand auf seinen Bauch legen, ganz bewusst spüren, um dann langsam und deutlich folgenden Satz zu sagen:“Dieser Kulli ist Grün.“

In 99,9% der Fälle sagen die Klienten, dass sie in dem Moment im Bereich Magen einen Stich, ein zusammen ziehendes, unangenehmes Gefühl hatten, wie wenn sie als Kind beim Lügen erwischt worden sind.

Deswegen erarbeite ich zuerst die eigenen Glaubensmuster und wir überprüfen:

1.Gefühl

2.Ursprung

3.Wahrheit

Dabei stellt sich dann heraus, dass es ein übernommenes Muster einer Person aus Familie, näheren Bekanntenkreis war, die der Klient selbst als oftmals unglücklich, überlastet, aufopfernd wahr genommen hat.

Grade unsere Ahnen haben, im Gegensatz zu unser Generation heute, ein oftmals schweres, belastetes Leben gelebt, mit einer völlig anderen Philosophie.

Nachdem wir überprüft haben, ob die übernommenen Muster für den Klienten förderlich, weiter entwickelnd und zeitgemäß sind, erarbeiten wir zusammen neue Glaubensmuster, die unterstützen, wertschätzend und positiv richtungsweisend sind.

Innerhalb dieses Prozesses entwickelt sich eine wachsende Verbindung zu dem rein fühlenden Teil, zum Inneren Kind.

Denn bedingt durch unsere eigene Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen findet sich hier der Ursprung all unserer Gefühle, Verhaltens- und Glaubensmuster, welche uns immer wieder in Situationen oder zu Menschen führen, die uns belasten, traurig machen, weh tun und, oder stagnieren lassen.

Warum ist das so?

Weil alles das, was Dir im Außen begegnet, ob Du willst oder nicht, IMMER eine Bestätigung von Deinem Inneren ist, wie Du Dich selbst behandelst, wie Du über Dich selbst denkst, wie Du Dir selbst begegnest.

Ob Du willst, oder nicht!

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